Dienstag, 16. August 2016

More OpenD6 Spellbooks

Keeping in line with my last posts, this one is about some new Spellbooks for my line of OpenD6 RPG supplements as well. The first new spellbook, the Apprentice's Spellbook of Voicless Whispers is available Through DriveThruRPG and related shop sites since the 15th of August. The next release in the line will be Miracles of the Devourer, a little something intended mostly for dreadful NPCs.




Miracles Of The Devourer (Coming soon)



Montag, 11. Juli 2016

More OpenD6 Releases

My last post was about a new line of OpenD6 rPG supplements. Well, I have been doing some more writing, continueing that new line. The first new supplement, the Hedge Wizard Apprentice's Spellbook, was released on DriveThruRPG on the 4th of July and just recently I finished writing the next one about The Red Pinnacle. And to keep going I am now working on another kind of Spellbook, Miracles Of The Sleeper.

http://www.drivethrurpg.com/product/187072/Hedge-Wizard-Apprentices-Spellbook?cPath=6620_8034


 
Red Pinnacle (Coming Soon)


Miracles Of The Sleeper



Donnerstag, 9. Juni 2016

New line of RPG supplements

With recent changes in the Licensing for Mongoose Traveller I decided to go and look for a different Rule System to use for my RPG projects, at least for the time being. Writing RPG supplemets using someone elses rules under one licens or another is always tricky. Is the rules set suitable for what you want to do? Do the license terms match your expectations?

I looked at plenty of RPG rule sets and their licensing terms, but in the end the decision was made when I read a news posts about Nocturnal Media acquiring West End Games and the effect of this deal on something colledOpenD6. The system is easy to understand in general (but offers some opportunity for crunchy math) and the OGL is, even after years, still a pretty good license. Best of all I can use OpenD6 as an engine for fantasy, modern or Sci Fi projects with equal ease.

Well, I decided to start off with a fantasy project. A line of short supplemets introducing a setting piece by piece, which could be adapted to the purchasers own setting without too much troubel as well though. By now the first two PDFs are up on DriveThruRPG, so you can go and get a first hand impression of your own. For the time being I'll finish the next installment in the new line. Maybe I'll even try my hand at some Sci Fi. I kind of miss designing space ships and drafting up game stats for them after all.






Upcoming: HedgeWizard's Hideout

Mittwoch, 11. Mai 2016

The Red Hand : Wargames 1

Just recently I uploaded another piece of short fiction to DriveThruFiction. The Red Hand : Wargames 1 is a small experiment in another genre I haven't quite touched upon before. It is a piece of fantastic military fiction. I always greatly enjoyed reading military fiction in the past. So much so in fact that I at times was willing to ignore if an authors particular writing style would not have been to my liking otherways. Well, it was time to give writing something like it a try. It does not come with a terribly fancy cover, but hopefully you will be able to enjoy it anyway. Here is a little teaser for what is essentially a teaser itself:


If you want to read more, head over to DriveThruRPG and download the whole teaser chapter. If you want to see it continued, feel free to let me know one way or another.

Donnerstag, 31. März 2016

Mirage - A LitRPG experiment

 ... Oh! What a dusty little blog. High time to give it some attention ...

A little while ago I stumbled across something new, new to me at last, the LitRPG genre. I feel a little ashamed for not being aware of it before, but I guess it is a phenomenon much more widely spread in eastern culture than in western culture. If you are not familiar with the term, Nathan Woodbury has an article on his blog that should get you up to date on the general idea.

Well, anyway, for a little while now I have been exploring the genre, reading various stories of equally varied origin. Some I liked, some not so much. And although some very few came really close, none matched what I wanted exactly. What to do? Well, I could have kept scouring the depths of the internet for ever more stories, hoping that someone out there had already written exactly the story I wanted to read. Not very likely. Instead I started writing a story of my own.

 The first version of the cover featured considerably less clothing
 

Not quite a week ago I put up a first teaser for download on DriveThruFiction. Mirage - Your place in the world, is a fairly typical start for a LitRPG story I'd imagine, but to be sure, maybe you should check it out and tell me? Maybe you could give some general feedback? I'd greatly appreciate it. If you want to see it continued, you could download it for more than $0 (it is available as PWYW) as well. For now, have a another teaser, the first character sheet ...

Best thing about new characters? All that room for improvements!

Freitag, 22. Mai 2015

Das Schwarze Auge und die Splitterdämmerung ...

Über DSA Abenteuer kann man ja vortrefflich streiten. Dies trifft auf die großen Metaplotrelevanten Kampagnenbände der Splitterdämmerung um so mehr zu. Schon alleine das Wort Metaplot lässt ja den einen oder anderen Rot sehen. Meistens sehe ich das ja etwas gelassener, aber in letzter Zeit hat es die Redaktion geschafft meine innere Ruhe zutiefst zu erschüttern.

Mit den frühen Bänden der Splitterdämmerung konnte ich noch etwas anfangen. Schleiertanz und Schleierfall, die ja auch nicht jedem zusagen, schienen mir wunderbar passend für eine sozial orientierte Gruppe von Helden, und selbst wenn man nicht alles daraus so verwenden kann, wie es abgedruckt ist, sind die beiden Bände für mich doch noch ein ganz brauchbarer Ideensteibruch. Damit kann und will ich arbeiten.

Nun ist ja gerade erst der letzte Band der Splitterdämmerung erschienen und nachdem mich der vorletzte Band 'Die Verlorenen Lande' schon tief skeptisch gestimmt hatte, hat mich nun die erste Beurteilung von 'Der Schattenmarschall' endgültig erschüttert. Wirklich. Ich kann nur mehr den Kopf schütteln.

Noch vor einem Jahr hätte ich gesagt, die Redaktion soll bitte keine neuen Regelböcke wie 'Elementare Gewalten' schießen und sich lieber auf Hintergrundbände und Abenteuer konzentrieren. Nachdem ich mich durch die erste Version der 'Historia Aventurica' gearbeitet hatte, habe ich im Geiste schon die Hintergrundbände von der Liste gestrichen, und nun, nach den letzten beiden Bänden der Splitterdämmerung, ist es so weit, dass ich nicht einmal mehr neue offizielle Abenteuer sehen will.

Die Verlorenen Lande


Erwartungshaltung: Ein Kampagnenband, der den Feldzug Kaiserin Rohajas gegen Haffax thematisiert. Ein Abenteuer, in dem militärisch Orientierte Helden glänzen können.

Resultat/Fazit: Eine Aneinanderreihung von Kommandoaktionen für die Helden, garniert mit etwas Lagerleben. Der eigentliche Feldzug tritt ziemlich in den Hintergrund. Ich bin versucht es eine Themenverfehlung zu nennen. Der Feldzug der Kaiserin wird in diesem Band auf jeden Fall völlig unter Wert verkauft. Ernsthaft. Aus dem Feldzug hätte man problemlos vier oder auch fünf Abenteuerbände schlagen können. So wirkt das ganze gekünstelt und gehetzt. So kann der Band höchstens als lockere Inspiration für Kommando-Unternehmen auf jedem beliebigen Feldzug dienen.

Kritikpunkte (ACHTUNG: RANT!):

1. Organisation: Ich erinnere mich vage an uralte Abenteuerbände, an denen Charakterbeschreibungen und vor allem Kampfwerte dort im Band vorkamen wo sie gebraucht wurden. Einfach und effizient. Irgendwann kam es in Mode zumindest Charakterbeschreibungen am Ende eines Bandes zu sammeln. Auch sehr Übersichtlich. In 'Die Verlorenen Lande' gibt es anfangs ein Kapitel in dem NSCs (und deren Armeen) vorgestellt werden, dann gibt es verteilt über den Band immer wieder NSC Beschreibungen mit Werten, und am Ende gibt es nochmals eine Sammlung von NSCs mit Kampfwerten.

Na dann, fröhliches Blättern! Übersichtlich ist anders.

2. Verweisorgie: Man kann es schon beim lesen des Vorwortes erahnen. Eine Halbseite Kürzel für andere Publikationen. Und tatsächlich, es wird, besonders bei den Charakterbeschreibungen der Verbündeten munter auf andere Quellen verwiesen. Wer diese nicht hat, muss sich wohl selbst etwas einfallen lassen, oder besagte Quellen nachkaufen. Besonders frustrierend, für keine der Verbündeten wurden Werte für Kriegskunde und die Eigenschaften auf welche dieses Talent gewürfelt wird angegeben, was die Scharmützelregeln im Anhang grundsätzlich nutzlos macht.

Danke, aber auch wenn es das Backcover sagt, ist Kenntnis der Wege Bände nicht ausreichend um mit diesem Band glücklich zu werden.

3. Scharmützelregeln: Grundsätzlich gut gemeint, ist auch diese Überarbeitung der Kampfregeln für größere Gruppen bis hin zu großen Schlachten leider nicht wirklich gut gelungen. Besonders frustrierend ist, dass auch hier wieder eine Extrawurst zu Kooperativen Proben wie im WdS vorgestellt eingeführt wurde. Diese Extrawurst klingt zwar erst einmal logisch, ist aber mitunter Schuld daran, dass die Kaiserlichen Heere, nach diesen Regeln keine einzige Schlacht auf dem Feldzug gewinnen würden. Dass für die Kaiserlichen Offiziere kein einziger Kriegskunst Wert angegeben ist, ohne den diese Regeln nicht funktionieren macht die Sache nicht besser.

Gut gemeint und gut gemacht sind leider sehr verschiedene Dinge.

4. Die Handlung: Rohaja zieht zu Felde. Was soll man da schon falsch machen können? Tja, es fängt damit an, wie die Beste den Feldzug anlegt. Sie stellt das schlechtest mögliche Aufgebot für die Aufgabe zusammen und auch ansonsten liegt so einiges im Argen.
  • Im Vergleich zum Feind inkompetente Adelige als Kommandokader, die dann eventuell auch noch von ritterlichen Idealen behindert werden, die der Kaiserin so gut gefallen. 
  • Ergänzt wird das Adelsaufgebot hauptsächlich von Landwehr, also zum guten Teil freien Bauern und Handwerkern, und zum Teil sogar von unfreien Bauern, die im Leben noch nie Kämpfen durften.
  • Die wenigen Garderegimenter, die es noch gibt und die den Heerzug begleiten, sind in der Regel weit von ihrer Sollstärke entfernt.
  • Söldner lässt man weitestgehend außen vor, da man dem professionellen Kriegsvolk mistraut. Daran, dass jeder Söldner den man nicht selbst bezahlt einer ist den der Feind anwerben kann denkt man wohl nicht ...
  • Die Perlenmeer Flotte wird zu einer Zuschauerrolle degradiert, da sie sich bisher auch nie mit Ruhm bekleckert hat.
  • Weitreichende Pläne zur Versorgung des Heerzuges werden nicht gemacht. Man wird sich schließlich schon durch Plünderung im Feindesland gut genug versorgen können. Klar. Dieses Land wurde von seinen Herrschern ja nicht seit mehr als einem Jahrzehnt aufs schlimmste ausgepresst.
Betrachtet man sich das Haffaxsche vorgehen wird es noch schmerzhafter offensichtlich, dass in der Redaktion niemand einem Kriegskunstwert im Bereich von 16 bis 26 auch nur annähernd gerecht wird. Selbst für die niedrigeren Werte der Unterführer reicht es nur bedingt. Ich mute mir zwar selbst auch nicht an, ein Haffax zu sein, aber besser als im Buch beschreiben bekomme ich es eventuell schon hin.
  • Der Stellvertreter von Haffax verstreut also seine Kräfte über das ganze Land, so dass sie nach und nach ausgelöscht werden können? Genial!
  • Die Tatsache, dass sich das kaiserliche Heer in drei Zügen nähert wird also nicht ausgenutzt, obwohl man zumindest das Tobrische Heer und wohl auch das Südheer problemlos auslöschen könnte, bevor sie sich mit dem Hauptheer wieder vereinigen. Und so weiter und so fort. Das ganze Genie beschränkt sich darauf, sich in Festungsanlagen zu verkriechen.
  • Haffax konnte Pericum für seinen großen Plan unmöglich noch zwei oder drei Wochen warten lassen. Eventuell wäre es ja sonst weg gerannt. Und die Truppen im Rücken der gegenrischen Armeen wieder anzulanden um diese in die Zange zu nehmen ging wohl auch nicht. Genial!
Im Ernst, der einzige Grund warum Rohaja diesen Feldzug gewinnt, ist dass ihre genialen Gegner sich dümmer anstellen als man für möglich halten sollte. Und hier gelange ich auch zu dem Punkt, wo ich der Handlung des Bandes nicht einmal mehr annähernd guten Gewissens folgen kann. Eigentlich haben es die Kaiserlichen angesichts soviel hanebücherner Dummheit verdient grausamst vor die Hunde zu gehen.

5. Beliebigkeit: Wie erwähnt beschränkt sich die Rolle der Helden weitgehend auf Kommandoaktionen. Lustigerweise können diese auch delegiert werden. Wenns also die Helden nicht machen, ja dann machts halt irgend ein anderer.

Hui! Da dürfen sich doch alle Helden gleich richtig speziell fühlen!

6. DSA5 Wink mit dem Zaunpfahl: Nichts spricht dagegen, hinten im Band eine Seite Werbung für die neue Regeledition unterzubringen. Im abschnitt zum Aufbau des Bandes will ich aber wirklich nicht lesen, dass das Abenteuer dazu dient Aventurien so zu verändern, dass es zu DSA5 passt. Ich will auch nicht durch die Blume erzählt bekommen, dass Helden bei DSA5 dank ihrer Schicksalspunkte was besonderes sind, und diese SchiPs ein wirklich tolles Ding werden.

Danke, aber nein Danke.

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Schlimmer wird es dann nur mehr in 'Der Schattenmarschall'. Hier verweise ich einmal auf die erste Kritik von Sumaro zum Abenteuerband im Bewertungsthread des DSA Forums. Tut mir leid, aber es scheint als wurde das Thema verfehlt. Nach 'Die Verlorenen Lande' war ich schon skeptisch, aber spätestens jetzt habe ich keine Lust mehr auf das Abenteuer. Rohajas Feldzug und Haffaxs Konter werden in meinem Aventurien wohl gänzlich anders ablaufen.

Freitag, 24. Oktober 2014

Buchpreisbindung

Aus aktuellem Anlass sehe ich mich genötigt, ein paar meiner Gedanken, um nicht zu sagen meinen Frust, zur Buchpreisbindung in die Welt hinauszuschrei(b)en. Große Teile des Österreichischen Nationalrats hielten es kürzlich scheinbar für eine glänzende Idee, besagte Buchpreisbindung auch auf eBooks auszudehnen. Ein Schelm könnte geneigt sein, den Einfluss von Lobbyisten und womöglich sogar die Weitergabe von Geldkoffern zu unterstellen. Da man aber nicht durch Böswilligkeit erklären soll, was sich auch durch schlichte Unfähigkeit begründen lässt, will ich mir heute keine Narrenkappe aufsetzen.

Unter anderem wird dieses, auch bei gedruckten Büchern schon ziemlich marktfeindliche, Gesetz damit gerechtfertigt, dass Kulturelle Vielfalt erhalten werden soll. Tatsächlich scheint es sich aber eher um eine indirekt Subvention großer, etablierter Händler zu handeln. Tatsächlich ist es wohl eher so, dass kaum ein heimischer Autor die Chance hat von einem heimischen, oder anderen, Verlag publiziert zu werden, wenn er nicht selbst große Summen für die Publikation vorschießt oder der Verlag Bestsellerpotential wittert. Gesetzlich verankerte Mindestpreise hatten für große Händler dann noch den Vorteil, dass ein guter Teil des Wettbewerbs durch staatliche Verordnung ausgeschaltet war.

Nun wird der Anwendungsbereich des Bundesgesetzes über die Preisbindung bei Büchern auch auf elektronische Formate ausgedehnt. Bisher hatte ein Autor, der keine Chance hat bei einem Verlag unterzukommen, noch immer die Möglichkeit seine Publikationen im elektronischen Selbstverlag auf den Markt zu bringen. Kein leichtes Unterfangen, fehlt doch einerseits die Fachliche Unterstützung eines großen und erfahrenen Verlagshauses und warten andererseits doch schon die Geier (große elektronische Handelsplattformen werden hier gerne genannt) um mit Knebelverträgen möglichst viel Kapital aus dem Entrepreneur zu schlagen.

Preisliche Flexibilität war bisher einer der wenigen Vorteile die der Selbstverlag von eBooks in diversen Formaten bot. Nun gibt der Staat etablierten (Groß)Händlern Mittel in die Hand die unliebsame Konkurrenz in die Knie zu zwingen. In Zukunft muss nun auch der Selbstverlegende Autor Mindestpreise für seine elektronischen Publikationen festlegen. Nicht nur das, er muss sie auch kundtun. Es wird ihm also auch noch etwas zusätzliche Bürokratie aufgebürdet. Eine elektronische Publikation zu erstellen und zu vermarkten war bis jetzt ja auch viel zu einfach. 

Natürlich macht es ein solcher Mindestpreis auch schwer sich neuer Innovativer Vertriebsmodelle zu bedienen. Ein Pay-What-You-Want Modell umzusetzen wird damit, gerade für finanzschwache Selbstverleger, die sich keinen großen (oder kleinen) Rechtsstreit leisten können, zum nahezu unmöglichen Abenteuer, bei dem man ständig den Atem der Anwälte der Preisbindungskanzlei im Nacken spürt. Einen entsprechender Präzedenzfall gab es etwa schon in Deutschland.

Welche Auswege bleiben also? Kann man etwa einen Mindestverkaufspreis von 0 € angeben und dann doch für, einen vom Kunden bestimmten, höheren Betrag verkaufen? Oder würde man dann schon wieder wegen unlauteren Wettbewerbs vor Gericht gezerrt? Das ist eine Frage mit der man sich vielleicht an die Wirtschaftskammer wenden sollte. Die andere Alternative? Einfach nicht mehr in deutscher Sprache publizieren. Das österreichische Buchpreisbindungsgesetz gilt schließlich nur für deutschsprachige Publikationen. Das englischsprachige Publikum ist in der Regel ohnehin größer. Sehr gut. Das Gesetz scheint seine Aufgabe die Vielfalt der deutschsprachigen Literatur zu schützen vorbildlich zu erfüllen.